Rund 20% unserer Bevölkerung leiden unter einer Allergie. Am weitesten verbreitet ist die Pollenallergie, gefolgt von der Allergie auf Nahrungsmittel und Hausstaubmilben, auf Kontaktallergene wie Nickel oder Latex, auf Insektenstiche und vieles mehr. Lesen Sie diesen Monat, wie eine Allergie entsteht und was Sie tun können, um Begleitsymptome und
Beschwerden zu lindern.

Unter Allergie versteht man generell eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Faktoren unserer Umwelt, auf bestimmte Nahrungsmittel oder auch Arzneimittel. Der Körper verwechselt diese Substanz mit einem schädlichen Eindringling, der bekämpft werden muss. Er reagiert darauf mit Antikörperbildung, durch deren Aktivität Histamin ausgeschüttet wird. Dies führt dann zu den bekannten allergischen Reaktionen wie:

  • Niesreiz, Fließschnupfen, juckende, gerötete und tränende Augen
  • Kribbeln und Kratzen im Rachen und teilweise auch Hustenreiz
  • allergisches Asthma, atopisches Ekzem oder Nesselsucht, Magen-Darmbeschwerden
  • schlimmstenfalls der anaphylaktische Schock

Was tun bei Allergien?
Bei einer allergischen Reaktion immer zuerst einen Arzt aufsuchen! Wenn die allergieauslösenden Faktoren bekannt sind, sollte man diese, wenn möglich, meiden.

Zur Behandlung der Allergie stehen in der Selbstmedikation verschiedene Arzneimittel wie Augentropfen, Nasensprays, Tabletten und Säfte zur
Verfügung, um die fehlgeleitete Immunabwehr symptomatisch zu behandeln.

Eine gute Alternative bieten homöopathische Arzneimittel, alleine oder auch unterstützend als Begleitmedikation. Ein Teelöffel Honig aus der Region von September bis März ein bis zweimal täglich eingenommen, kann die Symptome einer Pollenallergie abschwächen. Pollenallergiker sollten bei geschlossenem Fenster schlafen, vor dem Zubettgehen duschen und Haare waschen, dadurch reduziert sich die Pollenbelastung während des Schlafes. Schützende Nasensalben können das Eindringen der Pollen in die Nasenschleimhaut verringern. Auch eine Nasendusche ist empfehlenswert, um eingeatmete Pollen von der Nasenschleimhaut zu entfernen.

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